Gesundheit
26.06.2020

Haarzyklus

Zyklusphasen

Haare sind nicht unsterblich; sie folgen vielmehr einem Zyklus, der mit dem Haarausfall endet: dem Haarwechsel. Hunde und Katzen erleben zwei Haarwechsel pro Jahr, haben also ein Sommer- und ein Winterfell. Das jahreszeitlich bedingte Abhaaren lässt sich durch die Follikelaktivität erklären, die drei Phasen umfasst:

die Wachstumsphase (anagen), in der ungefähr 0.3 mm Haar pro Tag produziert wird; die Zwischenphase (katagen), und die Ruhephase (telogen), in der sich der Haarfollikel zurückbildet bis das Haar schliesslich ausfällt.

Natürlich fallen nicht alle Haare gleichzeitig aus. Der Haarwechsel beginnt hinten und setzt sich progressiv nach vorne fort. Das Winterfell ist deutlich dicker als das Sommerfell und bietet einen besseren Schutz gegen Kälteeinbrüche.

Durch die Tageslänge bestimmt

Der Haarwechsel geschieht nicht willkürlich. Der Hauptauslöser scheint das Verhältnis von Tageslicht zu Dunkelheit zu sein (Photoperiode). Temperaturänderungen haben lediglich einen Einfluss auf die Dichte und die Geschwindigkeit der Erneuerung des Fells, sind aber nicht der Auslöser für den Haarwechsel.

Der Haarwechsel ist saisonbedingt und wird wesentlich durch den Tages-Nachtrythmus kontrolliert.