Winterrisiken verstehen
Kälte, Schnee und Glatteis erhöhen die körperliche Belastung. Bei Spaziergängen sind Hunde Streusalz und rutschigen Böden ausgesetzt. Katzen, die viel draussen sind, müssen mit Feuchtigkeit und tieferen Temperaturen zurechtkommen.
Vorsicht bei:
- anhaltendem Zittern;
- Lahmheit nach Spaziergängen;
- roten oder rissigen Pfoten;
- ungewöhnlicher Müdigkeit.
Bei anhaltenden Symptomen sollten Sie eine Tierärztin oder ein Tierarzt aufsuchen.
Kälteschutz
Mantel für empfindliche Hunde
Ein Mantel kann für kleine Hunde, kurzhaarige Rassen, ältere oder kürzlich genesene Hunde sehr nützlich sein. Der Mantel sollte eng anliegen, isolierend, atmungsaktiv und frei von lösbaren Teilen sein.
Katzen brauchen grundsätzlich keinen Mantel. Katzen ohne Fell können einen tragen, aber nur wenn sie es zulassen.
Isolierendes Bett für mehr Komfort
Ein isolierendes Bett ist sowohl für Hunde als auch für Katzen sinnvoll. Es verhindert den Wärmeverlust auf kalten Böden und verbessert den Schlaf im Winter. Am besten legen Sie sich ein dickes und pflegeleichtes Bett zu und platzieren es an einem Ort ohne Zugluft.
Isolierter Unterschlupf für Freigängerkatzen
Für Freigänger ist ein isolierter, trockener, erhöhter und windgeschützter Unterschlupf der wichtigste Schutz vor Kälte.
Schutz für die Pfoten
Balsam für Pfoten
Balsam ist insbesondere für Hunde nützlich, die Streusalz und Schnee ausgesetzt sind. Er bildet eine Schutzbarriere und verhindert Risse.
Zu den Best Practices gehören:
- Balsam vor dem Spaziergang
- Spülen der Pfoten nach Kontakt mit Streusalz
- Balsam bei trockenen Pfoten
Bei Katzen, die regelmässig ins Freie gehen, hängt die Häufigkeit der Anwendung davon ab, wie stark sie mit Salz in Kontakt kommen.
Schuhe für extreme Bedingungen
Wenn viel Schnee liegt oder die Trottoirs stark gesalzen wurden, können Schuhe nützlich sein. Sie sollten rutschfest sein und gut sitzen. Achten Sie darauf, Ihr Haustier schrittweise an die Schuhe zu gewöhnen.
Für Katzen sind sie selten geeignet.
Mehr Sicherheit im Winter
Sichtbarkeit im Dunkeln
Im Winter finden Spaziergänge oft im Dunkeln statt. Ein reflektierendes Geschirr, Halsband oder eine Leine verbessert die Sichtbarkeit Ihres Hundes und verringert das Unfallrisiko.
Auch für Freigängerkatzen können reflektierende Halsbänder sinnvoll sein. Sie sollten aber eine Sollbruchstelle als Würgeschutz haben.
Anti-Rutsch-Matten
Glatte Böden werden gefährlicher, wenn die Gelenke kälteempfindlich sind. Anti-Rutsch-Matten im Durchgangsbereich sorgen für Stabilität und verhindern Stürze.
Auf Unvorhersehbares vorbereitet
Verletzungen im Winter wie Reizungen der Pfoten, Stürze auf rutschigen Böden oder Entzündungen aufgrund von Kälte können eine tierärztliche Untersuchung erfordern. Selbst leichte Symptome können zu weiteren Untersuchungen oder einer medikamentösen Behandlung führen.
Finden Sie mit dem Animalia-Prämienrechner in nur wenigen Minuten eine geeignete Deckung für Ihr Tier, um auf unvorhersehbare Kosten vorbereitet zu sein.
FAQ
Brauchen alle Hunde einen Mantel im Winter?
Für einige kälteempfindliche Hunde kann ein Mantel sinnvoll sein. Katzen brauchen in der Regel keinen Mantel, ausser in besonderen Fällen, z. B. bei felllosen Katzen.
Wie kann ich die Pfoten meines Hundes vor Salz schützen?
Tragen Sie vor dem Spaziergang einen Balsam auf und spülen Sie nach dem Spaziergang die Pfoten gut ab. Das verhindert Reizungen und Risse.
Sind Winterschuhe nützlich für Hunde?
Für Hunde, die viel Schnee oder Streusalz ausgesetzt sind, können sie nützlich sein. Für Katzen sind sie selten geeignet.
Was brauchen Freigängerkatzen im Winter?
Ein isolierter, trockener und windgeschützter Unterschlupf ist der wichtigste Schutz gegen Kälte.
Wann eine Tierärztin aufsuchen?
Der Winter birgt einige ganz spezifische Risiken. Suchen Sie eine Tierärztin oder einen Tierarzt auf, wenn Ihre Fellnase nach einem Ausrutscher hinkt, aufgerissene und blutige Pfoten hat, ständig zittert oder bei Verdacht auf Erfrierungen. Ansonsten gilt wie das ganze Jahr hindurch: Bei plötzlichen Verhaltensänderungen oder starken Schmerzen holen Sie sich am besten tierärztlichen Rat. Sorgen Sie mit Animalia für diese Kosten vor.




