Brauchen Haustiere mehr Futter im Winter?

21.1.2026, Animalia

Wenn die Temperaturen sinken, fragen sich viele Besitzerinnen und Besitzer von Hunden und Katzen, ob sie die Futterrationen ihres Tieres anpassen müssen. Die richtige Menge hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Lebensstil, Alter, Aktivitätsniveau und Gesundheitszustand. Eine angemessene Ernährung trägt wesentlich dazu bei, das Wohlbefinden des Tieres zu sichern und Übergewicht zu vermeiden.

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Darum beeinflusst der Winter den Futterbedarf der Tiere

Im Winter verbraucht der Körper mehr Energie, um eine stabile Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Dies kann bei einigen Tieren besonders ausgeprägt sein, insbesondere bei Tieren, die teilweise im Freien leben oder sich in der kalten Jahreszeit stärker körperlich betätigen.

Allerdings steigt der Energiebedarf nicht bei allen Hunden und Katzen automatisch. Eine systematische Anpassung der Futterrationen ist daher nicht grundsätzlich erforderlich.

 

Mehr Futter im Winter: unterschiedliche Bedürfnisse von Hunden und Katzen

Hunde: individuelle Anpassung

Der Energiebedarf von Hunden kann im Winter in bestimmten Situationen steigen, wenn der Hund beispielsweise draussen lebt, sehr aktiv ist oder regelmässig der Kälte ausgesetzt ist. In diesen Fällen kann eine leichte Erhöhung der Futterration sinnvoll sein, um den zusätzlichen Energiebedarf zu decken.

Umgekehrt benötigt ein Hund, der hauptsächlich in geschlossenen Räumen lebt und sich im Winter nicht mehr oder weniger bewegt, in der Regel nicht mehr Futter. Eine unnötige Erhöhung kann zu unerwünschter Gewichtszunahme führen.

Katzen: erhöhte Wachsamkeit

Bei Katzen ist eine Erhöhung der Futtermenge im Winter meist nicht notwendig, vor allem bei Katzen, die nur in geschlossenen Räumen leben. In der kalten Jahreszeit sinkt ihr Aktivitätsniveau sogar tendenziell.

Katzen mit Freigang können jedoch mehr Energie verbrauchen, um ihren Körper warmzuhalten. Hier kann eine leichte, schrittweise Anpassung der Futtermenge sinnvoll sein, sofern die Gewichtsentwicklung regelmässig kontrolliert wird.

 

Die Risiken einer schlecht angepassten Erhöhung der Futterrationen

Eine Erhöhung der Futtermenge ohne tatsächlichen Bedarf kann negative Folgen haben. Übergewicht und Fettleibigkeit steigern das Risiko für Gelenkbeschwerden, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Effekte betreffen sowohl Hunde als auch Katzen.

Daher ist es wichtig, die Figur, das Gewicht und das Aktivitätsniveau des Tieres aufmerksam zu beobachten, bevor eine Anpassung vorgenommen wird.

 

So passen Sie die Ernährung im Winter richtig an

Beobachtung des Körperzustands des Tieres

Eine regelmässige Kontrolle des Körperzustands zeigt, ob ein Tier abnimmt, sein Gewicht hält oder an Gewicht zulegt. Diese Beobachtung ist zuverlässiger als eine generelle saisonale Anpassung der Futterrationen.

Schrittweise Anpassung der Mengen

Wenn eine Erhöhung notwendig ist, sollte sie stets langsam und moderat erfolgen. Eine abrupt höhere Menge kann Verdauungsprobleme und Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Ausgewogene Ernährung

Es ist immer besser, die Futtermenge anzupassen, als übermässig viele Leckerlis zu geben. Eine ausgewogene Ernährung, die auf das Alter und die Lebensweise des Tieres abgestimmt ist, bleibt die Basis für eine gute Gesundheit sowohl im Winter als auch im Sommer.

 

Tierärztliche Beratung

Bei Unsicherheiten empfiehlt sich eine tierärztliche Beratung, insbesondere bei älteren oder kastrierten Tieren, bei chronischen Erkrankungen oder bei deutlichen Gewichtsschwankungen. Die Tierärztin oder der Tierarzt kann eine sichere und individuell angepasste Futterumstellung empfehlen.

 

Kostenübernahme durch eine Tierversicherung

Eine ungeeignete Ernährung kann zu gesundheitlichen Problemen führen, die eine tierärztliche Behandlung erfordern. Eine Tierversicherung wie Animalia kann je nach gewählter Deckung dazu beitragen, die finanziellen Auswirkungen von Konsultationen, Untersuchungen und Behandlungen zu reduzieren.

 

Zusammenfassung

Eine Erhöhung der Futterrationen im Winter ist nicht immer notwendig. Die Entscheidung sollte in Abhängigkeit von der Lebensweise, der Aktivität und dem Gesundheitszustand des Hundes oder der Katze getroffen werden. Sorgfältige Beobachtung, schrittweise Anpassungen und tierärztliche Überwachung tragen dazu bei, das Wohlbefinden des Tieres während der gesamten kalten Jahreszeit zu erhalten. Eine Tierversicherung wie Animalia hilft auch, unvorhergesehene gesundheitliche Probleme besser zu bewältigen.

 

FAQ

Brauchen alle Tiere im Winter mehr Futter?

Nein. Nur einige sehr aktive oder im Freien lebende Hunde können einen höheren Energiebedarf haben. Für viele Tiere bleiben die Rationen unverändert.

Wie weiss ich, ob mein Tier mehr Futter braucht?

Gewichtsverlust, eine stärker sichtbare Körperform oder ungewöhnliche Müdigkeit können Hinweise darauf sein, dass eine Anpassung sinnvoll ist. Regelmässige Beobachtung ist dabei entscheidend.

Macht die Kälte die Tiere dick?

Die Kälte selbst macht nicht dick, aber eine verminderte Aktivität in Kombination mit einer zu grossen Futterration kann zu Gewichtszunahme führen.

Soll man im Winter mehr Leckerlis geben?

Nein. Leckerlis sollten nur gelegentlich verwendet werden. Wenn nötig, sollten die Hauptmahlzeiten angepasst werden.

Deckt die Versicherung Probleme im Zusammenhang mit schlechter Ernährung ab?

Eine Tierversicherung wie Animalia kann je nach Deckung einen Teil der Tierarztkosten im Zusammenhang mit gesundheitlichen Komplikationen abdecken.

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