Schnee, Glatteis, Streusalz: Wintergefahren für Hunde und Katzen

12.1.2026, Animalia

Der Winter verändert den Alltag und bringt ein paar besondere Risiken für Hunde und Katzen mit sich. Schnee, Glatteis und Streusalz können ihre Gesundheit nicht nur draussen und beim Spazierengehenbeeinträchtigen, sondern auch zu Hause. Lernen Sie die Gefahren kennen, damit Sie im Ernstfall schnell handeln können.

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Warum ist der Winter ein Risiko für Tiere?

Kälte, Feuchtigkeit und rutschige Oberflächen schränken die Bewegungsfreiheit ein und erschweren den Bondenkontakt. Dazu kommen Schneeräumungsprodukte, die giftig sind oder die Haut reizen können. Diese Stoffe können sowohl bei Hunden als auch bei Katzen zu Haut-, Verdauungs- oder Bewegungsproblemen führen.

 

Schnee: nicht nur schönes Weiss

Hunde

Schnee kann sich zwischen den Fussballen sammeln und schmerzhafte Eisklümpchen bilden. Die Kälte begünstigt das Auftreten von Rissen oder Sprüngen in der Haut. Das betrifft vor allem kurzhaarige Hunde oder Hunde, die nicht an niedrige Temperaturen gewöhnt sind. Fressen Hunde  durch Salz oder andere Substanzen verschmutzten Schnee, kann das zu Verdauungsproblemen führen.

Katzen

Freigängerkatzen  sind im Freien Kälte und Feuchtigkeit länger ausgesetzt. Der Schnee kann Hindernisse verdecken oder Katzen dazu verleiten, sich unter Autos zu verstecken, wo es wärmer ist. Dies erhöht das Unfallrisiko. Wiederholter Kontakt mit nassem Schnee kann auch die Pfoten reizen.

 

Glatteis: Sturz- und Verletzungsgefahr

Hunde

Gefrorene Wege machen Spaziergänge gefährlich. Stürze können insbesondere bei älteren Hunden oder Hunden mit Gelenkproblemen zu Verstauchungen, Muskelschäden oder Knochenbrüchen führen.

Katzen

Auch für Katzen ist Glatteis gefährlich, vor allem auf Balkonen, Fensterbänken oder Aussentreppen. Beim Ausrutschen können Sie sich leicht verletzen.

 

Streusalz: eine oft unterschätzte Gefahr

Streusalz ist für Haustiere eines der Hauptrisiken  im Winter.

Hunde

Wiederholter Kontakt mit Salz kann zu Reizungen, Verbrennungen oder Rissen an den Ballen führen. Beim Pfotenlecken  kann Salz geschluckt werden, was zu Verdauungsproblemen wie Erbrechen oder Durchfall oder in grossen Mengen sogar zu einer Vergiftung führen kann.

Katzen

Das Risiko für Katzen entsteht hauptsächlich beim beim Lecken zur Fellpflege, nach dem sie mit Streusalz in Kontakt gekommen sind. Dies kann zu Reizungen im Mundbereich, Verdauungsstörungen und Dehydrierung führen.

 

So schützen Sie Hunde und Katzen im Winter

So kommen Hunde gut durch den Winter

Am besten spülen Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang ab und reiben sie dann trocknen, um Salz und andere Rückstände zu entfernen. Passen Sie  Ihre Rundgänge dem Wetter an und vermeiden Wege, auf denen viel gestreut wird. Achten Sie besonders auf die Fussballen, insbesondere bei empfindlichen oder älteren Hunden.

Wintertipps für Katzen

Ihre Katze darf ins Freie? Dann schauen Sie, dass sie bei starker Kälte nicht zu häufig draussen unterwegs ist und bereiten Sie ihr ein warmes und trockenes Plätzchen drinnen vor. Eine regelmässige Kontrolle der Pfoten und des Fells hilft, mögliche Irritationen frühzeitig zu erkennen.

Wann lohnt sich eine tierärtzliche Untersuchung?

Suchen Sie eine Tierärztin oder einen Tierarzt auf, wenn  Ihr Liebling anhaltend humpelt, Wunden an den Pfoten hat, sich erbricht, ungewöhnlichmüde ist oder Sie eine Verhaltensänderungen feststellen. Eine schnelle Behandlung beugt Komplikationen vor.

Tierärztliche Behandlungen und Tierversicherung

Im Winter gibt es zusätzliche Risiken, was zu ungeplanten Untersuchungen, Behandlungen oder Krankenhausaufenthalten führen kann. Eine Tierversicherung hilft Ihnen, solchen Situationen zuvorzukommen. Eine Tierversicherung wie Animalia trägt je nach gewählter Option dazu bei, die Kosten für die tierärztliche Versorgung bei Verletzungen oder Vergiftungen zu reduzieren.

 

Zusammenfassung

Schnee, Glatteis und Streusalz stellen im Winter eine echte Gefahr für Hunde und Katzen dar. Mit etwas Wachsamkeit, einfachen Massnahmen und  im Zweifel einem Besuch beim Tierarzt können Sie Ihren Vierbeiner schützen. Mit einer Tierversicherung wie Animalia sind Sie auch auf unvorhergesehene Ereignisse in der kalten Jahreszeit besser vorbereitet. 
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FAQ

Ist Streusalz für Tiere gefährlich?

Ja. Es kann zu Reizungen der Pfoten und zu Verdauungsproblemen führen, wenn es beim Lecken verschluckt wird.

Muss ich die Pfoten nach jedem Spaziergang abspülen?

Bei Hunden wird das Abspülen und Trocknen der Pfoten nach Winterspaziergängen dringend empfohlen, um Salz zu entfernen.

Dürfen Katzen im Winter ins Freie?

Je nach Witterung kann Ihre Katze nach draussen. Bei Minusgraden, Schnee und Glatteis sollten Sie Ihr Büsi lieber drinnen behalten.

Welche Symptome sollten untersucht werden?

Humpeln, Verletzungen an den Pfoten, Erbrechen, Müdigkeit oder Verhaltensänderungen erfordern besondere Aufmerksamkeit.

Deckt eine Versicherung Winterunfälle ab?

Ja, eine Tierversicherung wie Animalia übernimmt je nach gewählter Deckung einen Teil der Tierarztkosten für Unfälle im Winter.

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